Viermal stationär in der Psychiatrie

 

Zum ersten Mal wurde ich sechs Wochen, vom 25. Januar bis zum 07. März 1978, im psychiatrischen Landeskrankenhaus in Merzig mit dem Neuroleptikum Haldol behandelt.

 

Das zweite Mal wurde ich im Janaur - Februar 1986 vier Wochen in der psychiatrischen Abteilung der Universitätsklinik in Homburg mit dem Neuroleptikum Leponex behandelt.

 
 
Das dritte Mal wurde ich im Januar 1995 zwei Wochen in der Psychiatrie in Völklingen mit dem Neuroleptikum Nipolept behandelt.
 


Das vierte Mal wurde ich vom 03. Oktober bis zum 22. Oktober 2006, also 19 Tage (knapp drei Wochen), in der Psychiatrie in Wallerfangen mit den Neuroleptika Solian und Seroquel behandelt.

 

Jedesmal, also viermal lautete die Diagnose "akute paranoide Shizophrenie". Diese Diagnose war einerseits richtig, andererseits falsch. Ich wies einerseits tatsächlich die Symptome einer akuten paranoiden Schizophrenie auf. Andererseits kamen meine Symptome einer akuten paranoiden Schizophrenie aber nicht endogen aus meinem Inneren, sondern waren im fehlenden Verstehen meiner menschlichen Umgebung begründet. Meine menschliche Umgebung war unfähig zu verstehen und wollte auch die Gründe und Zusammenhänge, das Warum nicht verstehen. Das Gleiche galt für die behandelnden Psychiater. Auch ich selbst war damals noch nicht dazu in der Lage, die Gründe und Zusammenhänge zu verstehen. In diesem, meinem Werk "Paranoide Schizophrenie - Verlust von Vertrauen und Selbstbewusstsein" hole ich das nach, indem ich die Gründe und Zusammenhänge meines Krank- bzw Gekränkt-Seins erkenne und erkläre.

Wenn ein Mensch die Symptome einer "paranoiden Schizophrenie" aufweist, heißt das nicht, dass er endogen von innen krank ist und sich lebenslänglich mit diesem schweren Schicksal abfinden muss. Die Symptome einer "paranoiden Schizophrenie" zeigen einen vorübergehenden seelischen Leidenszustand an, der nicht endogen von innen im Leidenden begründet ist, sondern andere Gründe hat, unter anderem soziale und spirituelle Gründe, die erkannt, verstanden und nicht psychiatrisch, sondern verstehend behandelt werden müssten. Die Symptome weisen darauf hin, dass etwas nicht in Ordnung ist und in Ordnung gebracht werden muss. Jedenfalls ist es bei mir selbst so. Mein Weg zu erkennen, was nicht in Ordnung ist und in Ordnung gebracht werden muss, ist das Schreiben. Was nicht in Ordnung ist, besteht darin, dass es an Verstehen fehlt. Zu verstehen, dass in unserer Gesellschaft etwas nicht in Ordnung ist, das Menschen seelisch leiden lässt, ist eine wichtige Einsicht. Unsere gesamte Gesellschft ist krank. In meiner Rubrik "Ein universaler Denker" gehe ich näher darauf ein.  

Ich habe nur extrem schlechte, furchtbare, schreckliche Erfahrungen mit der stationären Psychiatrie gemacht. Bei mir wurden 1978  in Merzig, 1986 in Homburg, 1995 in Völklingen und 2006 in Wallerfangen die Medikamente viel zu hoch dosiert. Diese viel zu hohe Dosierung der Medikamente verursacht entsetzliche Leiden. Diese entsetzlichen Leiden bestehen darin, dass durch die viel zu hohe Dosierung der Medikamente die Psyche, die Seele, die Gefühlswelt, die Vitalität ermordet wird. Das ist Mord an der Seele. Ich bezeichne diese Ermordung mittels Chemie als moderne Euthanasie, bei der zwar der Körper überlebt, aber die Seele tot ist. Ich nenne die stationäre Psychiatrie "die Seelenschlachterei", in der die Seele geschlachtet, ermordet, modern euthanasiert wird. Wegen meiner vier schrecklichen Erfahrungen mit der stationären Psychiatrie werde ich bis an mein Lebensende panische, phobische Angst davor haben, wieder in der stationären Psychiatrie seelisch ermordet zu werden. Meine vier stationären Behandlungen in der Psychiatrie waren für mich vier schwere Psychiatrietraumata, die mich lebenslänglich schwer geschädigt haben. Es kann doch keine Lösung sein, seelische Probleme zu behandeln, indem man das Seelische und die Vitalität chemisch ermordet! Noch ein letztes Mal: Ich wurde viermal seelisch ermordet, viermal euthanasiert. Welche entsetzlichen Qualen das sind, weiß nur, wer es selbst erlebt und überlebt hat.

Als ich 1978 aus der stationären Psychiatrie in Merzig entlassen wurde, bekam ich eine Erhaltungsdosis des Neuroleptikums Haldol, nach der stationären Behandlung 1986 in Homburg eine Erhaltungsdosis des Neuroleptikums Leponex, nach der stationären Behandlung 1995 in Völklingen eine Erhaltungsdosis des Neuroleptikums Nipolept und nach der stationären Behandlung 2006 in Wallerfangen eine Erhaltungsdosis der Neuroleptika Solian und Seroquel verordnet. Hätte ich die Verordnungen dieser Dosierungen eingehalten, wäre ich schon lange ein Pflegefall im Pflegeheim oder ich wäre schon an den Überdosierungen gestorben. Aus dieser Perspektive betrachtet, bezeichne ich die Psychiatrie als Seelenschlachterei und nenne die Behandlungsmethoden der Psychiatrie verbrecherisch.

Die meisten Leute glauben, die Psychiatrie würde "armen, kranken Menschen" helfen. Dieser Mehrheit der Bürger/innen empfehle ich, den folgenden Link anzuklicken und den Text zu lesen, der nach dem Anklicken erscheint:

psychiatrie-erfahrene-nrw.de/psychopharmaka/verbrechen.html?fbclid=IwAR3ijMTstEHtEU_q8EPbUoQ3WKsBikx3zdXNsDMBpJCCYn6j-po2H-9515c

 

 
 

 

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