Eine unglaubliche Leistung ( Verfasser: Karl Hauser und ich)

 
Es soll gleich am Anfang stehen:
Die unglaubliche Leistung Hans-Erich Kirschs besteht vor allem darin, dass er sich selbst von einer schweren psychischen Erkrankung geheilt hat. 1977 wurde Herrn Kirsch erstmals die Diagnose einer endogenen Psychose gestellt. 1983 wurde er deshalb wegen Erwerbsunfähigkeit, d.h. wegen voller Erwerbsminderung berentet. Damals galt er aus der Sicht der Psychiater als hoffnungsloser Fall.
Die Einzigartigkeit der Leistung Herrn Kirschs wird noch hervorgehoben dadurch, dass eine endogene Psychose von den Fachärzten der Psychiatrie für unheilbar gehalten wird. Hans-Erichs Leistung ist also so unglaublich, weil die Heilung dieser schweren Krankheit unter Psychiatern als unmöglich gilt.
Noch deutlicher wird Hans-Erichs unglaubliche Leistung, wenn man seinen Fall mit drei weiteren Fällen aus dem Bohnental vergleicht: dem Fall Andreas W., dem Fall Winfried K. und dem Fall Ludwin J. Andreas W., Winfried K. und Ludwin J. hatten die gleiche Diagnose wie Hans-Erich: endogene Psychose aus dem schizophrenen Formenkreis. Das Leben dieser drei Fälle verlief tragisch und endete als Tragödie. Alle drei kamen mit etwa 30 Jahren ins Heim und starben im Heim. Sie waren also mit ca. 30 Jahren entmündigt und als Behinderte im Behindertenheim untergebracht. Man hatte oft vor, auch Hans-Erich das Schicksal der anderen drei Fälle zukommen zu lassen. Doch hat Herr Kirsch dies rechtlich unmöglich gemacht, indem er mit seiner Intelligenz erkannte, wie man sich davor schützt, nämlich ganz einfach dadurch, dass man sich ruhig und normal verhält.
Hans-Erich ist im Vergleich mit diesen dreien und vielen weiteren tragischen Fällen eine ganz seltene positive Ausnahme. Das hat er sich selbst und niemandem sonst zu verdanken. Sein Fleiß und seine Intelligenz brachten ihm seinen unglaublichen Erfolg ein.
Ein drittes Faktum, das Hans-Erichs unglaubliche Leistung ins Unermessliche steigert, besteht darin, dass die Nazis 1933 - 1945 Menschen mit der Diagnose "endogene Psychose aus dem schizophrenen Formenkreis" als lebensunwertes Leben entwerteten und ermordeten. Herr Kirsch wäre demnach 1933 - 1945 zum lebensunwerten Leben gezählt und ermordet worden. Und was ist nun aus diesem "lebensunwerten" Hans-Erich Kirsch geworden?  Das ist wirklich unglaublich! Das muss man erst einmal richtig begreifen:
Der "lebensunwerte" Hans-Erich hat den hohen Wert seines Lebens bewiesen und ist sogar ein Schriftsteller geworden. Schriftsteller zählen zur geistigen Elite der Gesellschaft, zur gesellschaftlichen Intelligenz, zu den Intellektuellen.
 
Hans-Erich Kirschs Selbstheilung ist sowohl eine große Fleißleistung als auch eine enorme Intelligenzleistung. Er heilte sich selbst, indem er mit seiner Intelligenz die Gründe und Zusammenhänge seines Leidens erkannte. Doch dazu gehörte auch viel Fleiß, denn das Erkennen, das Verstehen musste er sich schwer erarbeiten. Er durchlief einen langen Prozess schweren Erarbeitens des Verstehens der Gründe und Zusammenhänge seines Leidens. Sein Verstehen und Erkennen hat er schriftlich in seinen Büchern und auf seiner Homepage und mündlich in selbst produzierten YouTube-Videos festgehalten. Es ist also in seinen Büchern und in seinen Internetveröffentlichungen enthalten, auch hier auf seiner Schriftsteller-Homepage und bei YouTube. Wer nur allein hier auf seiner Website alles liest und alle Internetlinks anklickt, bekommt bewiesen, dass Hans-Erich Kirsch ein intelligenter, fleißiger Mann ist.
Er ist aber nicht nur ein intelligenter, fleißiger Mann, sondern auch ein guter Mensch. Sein gesamtes Werk ist ein Werk der Liebe. Doch ist seine Liebe keine oberflächliche Liebe, keine Friede-Freude-Eierkuchen-Liebe. Seine Liebe kommt aus der Tiefe und schließt auch den Hass mit ein. Friede-Freude-Eierkuchen hat mit Frieden, Freude und Liebe nichts zu tun. Das ist nur oberflächliche Fassade, nur Lüge. Die Lüge enthält keine Wahrheit, sie ist unwahr und unecht. Wer Liebe will, muss auch Wahrheit wollen. Ohne Wahrheit kann es keine Liebe geben. Die verlogene "Liebe" verschweigt den Hass. Doch der Hass existiert, er ist real, er ist wirklich vorhanden. Wahre, echte, tiefe Liebe wird nur möglich, wenn man die Augen nicht vor dem Hass verschließt und den Hass nicht übersieht, verdrängt und unterdrückt, sondern wenn man ihn sieht, erkennt, benennt und ausdrückt. Um zu wahrer Liebe zu gelangen, muss man die Realität so sehen wie sie ist.
 
"Verrückt" zu sein heißt ja, aus der gewöhnlichen Realität der menschlichen Umgebung verrückt zu sein. Realitätstherapie führt den aus der Realität Verrückten wieder zurück in die Realität. Hans-Erich Kirschs Schaffen kann auch als Realitätstherapie bezeichnet werden. Dabei ist immer zu bedenken, dass Realität etwas ist, das man nicht objektiv feststellen kann. Jeder Mensch hat seine eigene subjektive Realität, so dass es so viele Realitäten wie Menschen gibt. Es gibt aber auch Gruppenrealitäten. Wenn ich die Menschen im Bohnental als Beispiel nehme, kann man von einer "Bohnentalrealität" sprechen, die schon von klein auf mittels Erziehung in den Bohnentalern geprägt worden ist. Alle Bohnentaler haben diese Realität in ihrem Unbewussten als Verhaltensschema einprogrammiert. Es ist ein unbewusstes, instinktives Verhaltensschema, das nicht genau in allen Einzelheiten festgeschrieben ist, sondern eine Art Gefühl, das empfindet, wie man sich verhalten muss, um im Rahmen dieser "Bohnentalrealität" zu bleiben. Natürlich ist das Beispiel grob vereinfacht, aber doch für den Leser ein geeignetes Bildnis, um zu verstehen, was ich meine. Statt Bohnentalrealität kann man auch Bohnentalmentalität sagen und unter dieser Bohnentalmentalität bzw. -realität ist selbstverständlich auch nicht nur die Mentalität oder die Realität im Bohnental, sondern die ländliche, dörfliche Mentalität oder Realität in ganz Deutschland zu verstehen. "Bohnentalrealität" bzw. "Bohnentalmentalität" ist also nur ein Synonym für die dörfliche, ländliche Realität bzw. Mentalität deutschlandweit. 
Hans-Erich Kirsch war  im Jahr 1977 aus der gewohnten, ihn umgebenden, normalen Bohnentalrealität in eine andere, nicht-normale Realität verrückt. Er hatte sich selbst in eine andere, nicht-normale Realität verrückt, die ganz anders als die gewöhnliche, normale Bohnentalrealität war. Seine andere, nicht-normale Realität war genauso real wie die normale Bohnentalrealität seiner Familie und der Leute. Das Problem bestand aber darin, dass er der Einzige war, der sich in dieser anderen Realität, in dieser anderen Welt befand. Alle anderen, seine Familie und die Leute, blieben in ihrer normalen Bohnentalrealität, in ihrer normalen Welt unserer normalen Gesellschaft. So war seine Situation 1977, als er begann, sich für die Hare Krishna-Bewegung zu interessieren und zu begeistern. Damit hatte er nichts Schlechtes und nichts Böses getan. Er hatte Gutes getan, denn andere Wege als die gewohnten zu gehen oder auszuprobieren, war sein gutes Recht, das er wahrnahm. Die Meisten sind dafür zu feige, Hans-Erich aber bewies Mut.
Damit man sehen und hören kann, wie extrem der Unterschied ist zwischen der Hare-Krishna-Realität und der gut katholischen Bohnentalrealität, die 1977 noch viel besser katholisch war als 2019, folgt nun der Internetlink zu Hans-Erichs YouTube-Playlist "Anders als die Meisten (auf der höchsten Ebene religiös-seelischer Liebe)" zum Anklicken:
 
 
In den Videos der Playlist, zu der man gelangt, wenn man obigen Link anklickt, sieht und hört man das Musizieren, Singen und Tanzen der Hare Krishna-Leute, das aus der Sicht der Bohnentalmentalität völlig verrückt ist oder den Bohnentalern wie von einem anderen Stern erscheint. Um auch Einblick in das für Leute vom Land verrückte Denken der Hare Krishnas zu geben, hier noch ein Internetlink, der zu einer deutschsprachigen Homepage der Hare Krishna-Bewegung führt. Klicken Sie bitte an, um zu erfahren, wie diese "irren Hare Krishnas" denken:
 
 
Wer nun auf den Gedanken kommt, Hans-Erich und ich wollten Werbung für die Hare Krishna-Bewegung machen und wir wollten missionieren und bekehren, irrt sich schwer. Wir wollen nicht werben, missionieren und bekehren, sondern nur zeigen, wie extrem anders die Realität bzw. Mentalität der Hare Krishna-Bewegung im Vergleich zur Realität bzw. Mentalität auf dem Land im dörflichen Deutschland ist, um verständlich zu machen, wie extrem Hans-Erich Kirschs Situation war, als er 1977 mit Hare Krishna in seine familiäre, dörfliche, gut katholische und gut deutsche ländliche Umgebung kam.
 
In seinem sechsten Buch "Der schwarze Peter" beschreibt Hans-Erich im vierten Teil "Wie alles anfing (1977-1983)" seine Situation in seiner Familie und seiner menschlichen Umgebung in der Zeit von 1977-1983. Die Hauptfigur seines sechsten Buchs heißt Peter Schwarz. Dieser vierte Teil seines sechsten Buchs ist autobiographisch zu verstehen. Diesen vierten Teil in seinem sechsten Buch "Wie alles anfing (1977-1983)" hat Hans-Erich in einer dreiteiligen YouTube-Videoserie vorgelesen. Hier sind die drei Internetlinks, die zu dieser dreiteiligen YouTube-Videoserie von Hans-Erich Kirsch führen, zum Anklicken:
 
Wie die Leidensgeschichte anfing (1977-1983), erstes Video:
 
Wie die Leidensgeschichte anfing (1977-1983), zweites Video:
 
Wie die Leidensgeschichte anfing (1977-1983), drittes Video:
 
 
Peter Schwarz bzw. Hans-Erich Kirsch liebt das Außergewöhnliche, weil er ein sehr außergewöhnlicher, kein gewöhnlicher, normaler, durchschnittlicher Mensch ist. Nicht einmal 0,01 Prozent der Deutschen interessiert sich für die Hare Krishna-Bewegung. Hare Krishna ist der Antityp des Deutschen, Hare Krishna ist vollständig undeutsch, das Gegenteil des Deutschen. Für Deutsche, und zwar nicht nur auf dem Land, sondern auch in der Stadt, sind die Hare Krishnas Verrückte, Irre, die jeglichen Bezug zur Realität verloren haben. Für den typischen Deutschen gehören die Hare Krishnas in die Psychiatrie. Das ist heute nicht anders, als es 1977 war.
Es gibt auch typische Deutsche, die Hare Krishna für etwas Verbotenes, Gefährliches, Kriminelles, Verbrecherisches halten und der Meinung sind, die Hare Krishnas gehörten ins Gefängnis. Und zum Dritten sind für andere typische Deutsche die Hare Krishnas faule Schweine, die im Arbeitslager therapiert werden müssten. So ist die typisch deutsche Mentalität. Hans-Erich Kirsch hat mehr als zur Genüge Erfahrungen damit gemacht. 1977 war nur der Anfang dieser Erfahrungen. Daran hat sich bis heute nichts geändert.
Und dann sind da noch die guten Christen in Deutschland. Für die extremsten von ihnen ist Hare Krishna Teufelswerk, ein Werk des Satans. Und ihr Guru, der Prabhudingsda, ist die rechte Hand des Satans. Die Gemäßigteren bezeichnen die Hare Krishna-Bewegung als gefährliche Sekte, die ihre Mitglieder der Gehirnwäsche, des Schlafentzugs und des Nahrungsentzugs unterzieht. Die Sektenmitglieder müssten ihr gesamtes Eigentum dem Guru abgeben. Sie müssten für den Guru arbeiten und Geld besorgen, um es dem Guru abzugeben, damit der immer reicher werde und sie immer ärmer und abhängiger werden.
Und die atheistischen Materialisten halten ohnehin alles Religiöse für kranke Hirngespinste und Opium für das Volk.
In Wirklichkeit ist die Hare Krishna-Bewegung ein altehrwürdiger, anerkannter Zweig eines Hauptstroms der Weltreligion des Hinduismus. Doch das glaubte 1977 die Familie nicht und das glaubten die Leute nicht.
Jedenfalls wurde Hans-Erich wegen seiner Hinwendung zur Hare Krishna-Bewegung von allen Menschen, mit denen er zu tun hatte, schlecht behandelt: von seiner Familie, von den Leuten im Dorf und von den Mitschülern der Schule, die er damals besuchte. Alle, die davon wussten, behandelten ihn deswegen schlecht. Das machte ihn krank, darunter litt er, das war sein Leiden. Seine Leiden kamen nicht von innen aus ihm selbst, sondern von außen von den Menschen, mit denen er in Kontakt war. Das heißt, dass er nicht endogen von innen krank war, sondern am Verhalten seiner Mitmenschen ihm gegenüber litt. Und darin besteht eine der wichtigsten Einsichten in die Gründe seines Leidens: Hans-Erich verstand auf dem Weg seines kreativen Schaffens nach und nach, dass er zwar schwer leidet, aber nicht krank ist, denn eine Krankheit kommt von innen aus dem Kranken, was ja, um es zu wiederholen, bei ihm nicht der Fall war. Seine Leiden kamen von außen aus seinem menschlichen Umfeld.
 
Im Folgenden überlasse ich Hans-Erich Kirsch das Schlusswort. Meine Frage an Herrn Kirsch lautet:
 
"Hans-Erich, habe ich in meinem Bericht etwas vergessen? Wenn ja, bitte ich dich, das, was ich vergessen habe, in einem Schlusswort anzufügen."
 
Hans-Erich Kirschs Schlusswort:
"Karl, ich danke dir herzlich für deinen ausführlichen Bericht "Eine unglaubliche Leistung". Ich bin mit deiner Arbeit vollständig zufrieden. Du hast gut und wahrheitsgemäß geschrieben. Ich habe nur noch anzufügen, dass im Jahr 2000 eine Besserung meines Leidens einsetzte, der ich einen wichtigen Erfolg verdanke, auf den ich kurz zu sprechen kommen möchte.
Der wichtige praktische Erfolg, den ich meine, bestand darin, dass ich im Jahr 2000 meinen neuen Autoführerschein machte.
Im Januar 1995 behielt die Polizei meinen alten Führerschein ein, weil ich ausnahmsweise betrunken mit meinem Auto gefahren war. Seitdem hatte niemand im Haus einen Führerschein. In einem kleinen Dorf ohne Führerschein zu leben, ist sehr problematisch und sehr schwer. Meine Lebensgefährtin und ich waren deswegen von Januar 1995 bis Oktober 2000, also fast sechs Jahre, arm und dumm dran gewesen.
Nun, da es mir wieder besser ging, traute ich mir zu, einen neuen Autoführerschein zu machen. Zuerst kümmerte ich mich um die Genehmigung des Landratsamts. Das Landratsamt erteilte mir die Genehmigung, einen neuen Autoführerschein zu machen, da im Verkehrszentralregister in Flensburg alle Strafpunkte in meiner Akte getilgt waren und somit kein Eintrag mehr vorlag. Als ich die Genehmigung des Landratsamts hatte, meldete ich mich bei einer Fahrschule in Lindscheid an, bei der ich schon meinen ersten Führerschein gemacht hatte. Wie ein Fahranfänger absolvierte ich Fahrstunden und nahm am theoretischen Unterricht teil. Schließlich bestand ich die theoretische und die praktische Führerscheinprüfung und war seit dem 30. Oktober 2000, dem Tag, an dem ich die praktische Führerscheinprüfung bestanden hatte, Besitzer meines neuen Autoführerscheins."
 
 
 

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